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Seefrachtsituation weiterhin angespannt

Im Zuge der Covid-19 Pandemie sowie des temporär blockierten Suezkanals steht der Seeverkehr nach wie vor enorm unter Druck. Aufgrund der daraus resultierenden Schiffsverspätungen sind die Vor- und Nachläufe aktuell nur mit erheblichem Mehraufwand planbar.

Viele Schiffe erreichen derzeit zur selben Zeit die nördlichen und westlichen Häfen, was zu einer starken Überlastung in der Abfertigung führt. Kurzfristige Stornierungen sowie Änderungen der Ankunfts- und Abfahrtszeiten sind die Folge. Container werden im Export verzögert versendet oder zwischengelagert, da den Häfen keine Stellplätze mehr zur Verfügung stehen. Auch beim Import kommt es zu Verzögerungen, da Nachläufe kurzfristig aufgrund von Schiffsverspätungen umdisponiert werden.

Durch den extremen Rückstau in den Seehäfen ist voraussichtlich auch in den kommenden Wochen noch mit Verzögerungen beim Nachlauf zu rechnen. Liefertermine können grundsätzlich nicht garantiert werden – sie basieren auf den aktuellen Planungen, die ungehinderte Beförderungsverhältnisse voraussetzen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihrer Transporte. Zudem behalten die Reedereien es sich vor, aktuelle Zuschläge erneut anzupassen, sollten die Umstände es erfordern. In diesem Zusammenhang kann es zu sogenannten Demurrage- und Detention-Kosten kommen, die zu Lasten der Waren gehen.