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Seefracht: Neue Begasungsvorschriften in Australien

Ab dem 1. September 2018 müssen Seefrachtsendungen nach Australien gegen die Braune Baum-wanze (auch BMSB) behandelt werden.

Neu ist, dass nicht nur die Verpackung wie bisher üblich behandelt sein muss, sondern die komplette Sendung. Die sogenannte BMSB Saison beginnt mit Verschiffungsdatum 1. September 2018 und endet zum 30. April 2019.

Die Braune Baumwanze gilt als landwirtschaftlicher Schädling und hat seinen Ursprung in Ostasien. Mittlerweile hat der Käfer allerdings als Neozoon Europa erreicht. Die Australischen Behörden haben daher zehn Risikoländer identifiziert, u.A. auch Deutschland. Waren die in diesen Ländern produziert oder über diese verschifft werden, müssen entsprechend behandelt werden.

Diese Bestimmung gilt nur für Seefracht Sendungen. Projektladung, sowie LCL Sendungen müssen zwingend um Ursprungsland behandelt werden, FCL und Kundensammler dürfen in Australien behandelt werden.

Die Australischen Behörden differenzieren zwischen „Target High Risk goods“ und „Target Risk Goods“ (Hochrisiko und Risiko Gütern) die zwingend behandelt werden müssen. Zugelassene Behandlungen sind Hitzebehandlung, Methylbromid (in der EU verboten) und Sulfurylfluorid Begasung.

Jede nicht behandelte Risiko Ware wird nach aktuellem Stand sofort von den australischen Behörden zu Lasten des Versenders retourniert.

Die Behandlung Ihrer Sendung kann durch einen zertifizierten Dienstleister von den Versendern durchgeführt werden, benötigt wird ein entsprechendes Zertifikat.

DSV ist mit diversen Schädlingsbekämpfern in den Häfen im Kontakt um schnellstens eine Lösung parat zu haben.

 

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