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DSV unterstützt Rotes Kreuz als internationaler Partner

Als globaler Logistikpartner des Roten Kreuzes unterstützt DSV die humanitäre Nonprofit-Organisation mit kostenlosen Logistikdienstleistungen und finanzieller Hilfe. Auch DSV in Deutschland setzt mit einer Spende zur Weihnachtszeit ein Zeichen und wählt damit eine nachhaltige Alternative zu den klassischen Kundenpräsenten. Über die positiven Auswirkungen von geförderten Hilfsprojekten machten sich DSV Mitarbeiter in Malawi vor kurzem selbst ein Bild.

Das Dänische Rote Kreuz ist bereits internationaler Partner von DSV A/S. Neben einer Vereinbarung über die kostenlose Bereitstellung von Lager- und Logistikdienstleistungen in Roskilde fungiert DSV seit März 2017 als strategischer Partner für das Rote Kreuz Dänemark und seine 30 internationalen Partnerländer. Dabei lässt DSV der Organisation nicht nur Spenden und freie Logistikdienstleistungen zukommen, sondern bietet auch Zugang zu Fachwissen und Beratung im Zusammenhang mit lokalen und internationalen Projekten. So entschied sich auch die deutsche Landesgesellschaft zum Jahrsende eine Spende für Hilfsprojekte der Organisation zur Verfügung zu stellen – projektunabhängig und dort, wo Unterstützung am dringendsten benötigt wird.

DSV vor Ort
Im dänischen Headquarter umfasst die Kooperation mit dem Roten Kreuz unter anderem die Förderung des internationalen Projektes „Aufbau stabiler Gemeinden in Malawi“. Das Projekt ist ein Konsortium des Finnischen, Isländischen, Italienischen und Dänischen Roten Kreuzes. Internationale DSV Mitarbeiter verbrachten eine Woche mit dem Roten Kreuz, um mehr über Malawi und den konkreten Hilfsbedarf des Landes zu erfahren aber auch um die Fortschritte zu sehen, die durch die humanitäre Unterstützung möglich gemacht wurden.

Große Wirkung
Das Projekt, das darauf abzielt, die Lebensbedingungen der Menschen in Malawi zu verbessern, brachte die Besucher an die verschiedensten Orte im ganzen Land. Sie nahmen an der Einweihung von Brunnen mit sauberem Trinkwasser teil, besuchten Häuser, in denen den Menschen aufgezeigt wurde, wie sie die hygienischen Bedingungen verbessern können, und besuchten Kliniken, in denen kleine Kinder Gesundheitskontrollen erhielten – um nur einige Stationen zu nennen. DSV CSR-Manager Martin Lünow über seine Erfahrungen in Malawi: „So viele Kinder und Erwachsene werden durch die Bemühungen des Roten Kreuzes eine bessere Zukunft haben. Sie erfahren Dinge, die für die Gesundheit bedeutend und sogar lebenswichtig sind – wie zum Beispiel das Graben einer Latrine oder das Waschen der Hände mit klarem Wasser. Es ist bemerkenswert, welch positive Auswirkungen die vom Roten Kreuz errichteten Wasserstellen in den Dörfern haben. Man kann sich gut vorstellen, was es für ein Dorf mit 500 Einwohnern bedeutet, wenn sie für sauberes Wasser nicht mehr 5-10 km zu Fuß gehen müssen, sondern es nur wenige hundert Meter entfernt in der Stadt bekommen.“



Transport und Logistik in einem Drittweltland
Bei der Entwicklung der malawischen Wirtschaft spielt DSVs Präsenz eine große Rolle: „In einem Land wie Malawi ist die Speditionsbranche von größter Bedeutung weil sie zentrales Element der Wirtschaft ist“, erklärt Marius Viljoen, Geschäftsführer DSV in der malawischen Hauptstadt Lilongwe. Erasto Mlambala, Operational Director, DSV Lilongwe, erläutert: „Malawi ist auf Importgüter aus der ganzen Welt angewiesen und DSV wickelt große Importvolumen ab, die für das Wohlergehen des Landes wichtig sind. Darüber hinaus betreibt Malawi eine auf Landwirtschaft basierte Wirtschaft, was bedeutet, dass wir unter anderem Produkte wie Tabak, Tee, Soja und Zucker exportieren. Daher wickeln wir einen Großteil der Exporte ab, die Einnahmen nach Malawi bringen, was uns eine wichtige Rolle für die Wirtschaft des Landes zuschreibt.“

Herausforderungen meistern
Die Inflationsrate in Malawi beträgt 25 Prozent und die Zinssätze liegen bei 35-40 Prozent. Der Binnenstaat in Südostafrika zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Für den Handel entstehen dadurch viele Herausforderungen, aber auch für das tägliche Leben und die Kaufkraft der Mitarbeiter. DSV Malawi hat daher einen Lebensmittelkorb eingeführt, um den Angestellten zu helfen. Geschäftsführer Marius Viljoen erklärt: „Das Grundnahrungsmittel in Malawi ist Mais, und der Preis für Mais kann sich je nach Jahreszeit und Nachfrage manchmal verdreifachen. Der ‚Warenkorb‘ enthält eine Vielzahl von Lebensmitteln wie 50 kg Mais, 2 Liter Öl, Salz, Paprika, Reinigungsbedarf, Zahnbürsten und Zahnpasta. Somit schützt er die Mitarbeiter vor den schwankenden Maispreisen."

Teil der globalen Präsenz
2016 wurden die Büros in Malawi im Zuge der UTi Akquisition Teil von DSV. „Seit der Übernahme durch DSV beobachten wir eine Zunahme der Volumina und eine Steigerung der Kundenzahlen“, so Erasto Mlambala. Marius Viljoen fährt fort: „DSV ist für Kunden ein vertrauenswürdiger Geschäftspartner, und durch unser verstärktes globales Netzwerk konnten wir in Malawi viele zusätzliche Aufträge gewinnen. Wir hoffen, dass wir auch noch weitere Hilfe durch UNDP, UNICEF, UN-Ernährungsprogramme und natürlich durch die DSV-Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz erhalten werden.“


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