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Ein „kaltblütiger“ Transport

Heikle Fracht reist in der ersten Klasse

Als der Aalborg Zoo einen Sondertransport benötigte, war das Spezialteam von DSV sofort mit Fachkenntnissen und einer präzisen Planung zur Hand. Das letzte Mal hat uns der Aalborg Zoo beauftragt, einen Eisbären gut zu kühlen. Dieses Mal war das Gegenteil der Fall: Mohrenkaimane mussten während ihrer gesamten Reise ins US-amerikanische Arizona bei konstanten 25° C gehalten werden.

Der Zoo ließ Transportbehälter gemäß Spezifikationen von DSV bauen. Die Krokodile waren zwischen einem und drei Jahren alt und etwa 180 Zentimeter lang – das ist etwas mehr als die durchschnittliche Größe eines Menschen. Man konnte also sagen, dass es sich um eine größere Sache handelte – und eine, die leicht eine ernste Gefahr darstellen konnte.

Man fand, dass die Tiere am besten in Röhren mit Luftlöchern transportiert werden. Dadurch konnten sie sich nicht umdrehen und waren während der Reise keinem Stress ausgesetzt. So lange die Temperatur konstant auf 25° C gehalten werden kann, kommen diese Tiere problemlos eine Woche ohne Wasser in den Behältern aus.

Um die Temperatur halten zu können, wurden die Transportbehälter mit Wärmepacks bestückt. Dann verlud man die Tiere in den vorgeheizten Lkw und brachte sie zu einem speziell beheizten Raum im Flughafen, wo sie bis zum Flug verblieben.

Speziell aufgewärmte Gepäck-Lkws fuhren die Behälter mit den Tieren darin anschließend zum Flugzeug. Auch hier wartete natürlich wieder ein in der richtigen Temperatur aufbereiteter Frachtraum auf die Ladung.

Die Planung der einzelnen Stufen dieses Transports erforderte eine enorme Sorgfalt, nicht zuletzt, weil die Krokodile eine gefährdete Tierart sind und man im Rahmen eines Zuchtplans ihr weiteres Überleben sicherstellen wollte.

DSV kann auf jeder Stufe des Transports die richtige Temperatur garantieren und uns über den Transport auf dem Laufenden halten

Rikke Kruse Nielsen, leitender Zoologe am Aalborg Zoo

Über den Aalborg Zoo

Der 1935 in Dänemark gegründete Aalborg Zoo ist nicht nur ein Ort für Besucher, sondern ein Forschungszentrum und Mitglied der weltweiten Vereinigung von Zoos und Aquarien (World Association of Zoos and Aquariums). Er trägt damit zum Erhalt von weltweit gefährdeten Arten bei.


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